Verliebt in Serie – Rosen und Seifenblasen

Achtung! Teil einer Reihe. Die Rezension kann Spoiler enthalten.

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Autorin: Sonja Kaiblinger
Seitenzahl: 320 S.
Genre: Kinder/Jugendbuch Fantasy (Mädchenbuch ab 11. J. )
Erscheinungsdatum: Erstmals erschienen 2014, 2. Auflage 2015
ISBN 978-3-7855-7866-7
Verlag: Loewe
Reihe: Band 1 einer Trilogie

Klappentext:

Die 14-jährige Abby ist genervt: Ihre Schwester ist süchtig nach der kitschigen Seifenoper „Ashworth Park“. Abby und ihre Freundin Morgan können sich über die Geschichten rund um die englische Adelsfamilie Ashworth nur kaputtlachen.
Doch als Abby auf unerklärliche Weise selbst in der Serie landet, findet sie das Ganze nicht mehr so witzig. Tag für Tag zur selben Sendezeit beginnt sie zu flackern und findet sich kurz darauf in Ashworth Park wieder. Nun steht sie selbst im Zentrum von Intrigen, Liebschaften und Familiengeheimnissen. Und zu allem Übel verliebt sich Serienschönling Julian ausgerechnet in Abby. Das Chaos ist vorprogrammiert …

Meine Meinung:

Dieses Buch war ein Spontankauf. Beim Stöbern im Buchladen ist mir das süße Cover aufgefallen: rosa und kleine Bilder, die eine Story von London bis New York versprachen.
Ich wurde nicht enttäuscht, die lustig geschriebene Story von der 14-jährigen Abby macht Spaß. Abby kommt aus NY und ist von ihrer seifenopersüchtigen Schwester genervt. Als hätte sie nicht schon genug Probleme mit den Jungs aus ihrer Schule, flattert Abby aus nicht erklärbaren Gründen Tag für Tag in die Serie „Ashworth Park“. Dort muss sie erstmal einige Lügen auftischen, um ihr Erscheinen zu erklären. Die englische Adelsfamilie ist nur zum Teil über Abbys Anwesen amused.
Die Charaktere sind bunt gemischt. Für jeden was dabei, von der hochnäsigen Madame, über dem Cinderella-Dienstmädchen, ein Bösewicht, der vor nichts zurückschreckt und gleich zwei süße Jungs, die das Leben von Abby nicht gerade leichter machen. Zum Glück gibt es da noch die liebe Tante Gladys, die Abby bereits mehrmals aus der Patsche geholfen hat. Denn Abby tritt von einem Fettnäpfchen ins andere.
Mit dem Abspann jeder Folge wird Abby wieder in ihre Zeit zurückgeworfen. Natürlich ist dort das Leben nicht stehengeblieben. Das bringt eine gute Abwechslung in das Buch.
In dem Buch wird das Thema „Seifenoper“ auf die Schippe genommen. Alle Klischees werden bedient! Das sorgt für zahlreiche Lacher.
Der Schreibstil ist flüssig. Die Autorin schreibt mit viel Witz und Charme. Geschrieben ist aus der Sicht von Abby.
Ein wenig „gemein“ ist das Ende des Buches, denn es hört mit einem fiesen Cliffhanger auf! Also schnell Band 2 der Reihe kaufen und weiterlesen!