Vielleicht klappt es ja morgen … Liebe in Wien

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Autorin: Mila Summers

Seitenzahl: 168 S. (Printausgabe)

Genre: Liebesroman

Erscheinungsdatum: 6.6. 2016

Verlag: Lago

Reihe: –

 

Klappentext:

Sophia ist eine ganz normale Frau mit einem ganz normalen Leben. Bisher. Denn von einem Tag auf den anderen ist es aus mit der Beschaulichkeit und ihr Leben in Leipzig wird gehörig auf den Kopf gestellt: Sophia muss nicht nur entdecken, dass ihr Verlobter Kai sie betrügt, auch beruflich läuft so einiges aus dem Ruder. Und als wäre das alles nicht genug, sind da plötzlich diese geheimnisvollen haselnussbraunen Augen, die Sophia auf einem Foto entdeckt hat und die ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen. Als sie sie dann schließlich im wahren Leben wiedertrifft, ist es sofort um Sophia geschehen. Doch die Umstände dieser schicksalhaften Begegnung könnten kaum komplizierter sein …

 

Eigene Meinung:

Achtung!  Die Rezension kann Spoiler enthalten.

Ich fand die Story unterhaltsam und gut aufgebaut. Sophia ist eine symphytische Prota, mit der man gleich mitfühlt. Vor allem, da sie so einige Probleme mit ihrem Verlobten Kai hat. Der Typ ist von Anfang an zum Halsumdrehen! Gut, dass sie den smarten Matteo kennenlernt, der ihr mit seinen haselnussbraunen Augen den Kopf verdreht. Natürlich gibt es einen Konflikt nach dem anderen zu lösen, denn es kann ja schließlich nicht einfach sein! Auch Sybille, Sophias beste Freundin, ist gut dargestellt.

Sophias Patenonkel ist auch ein netter Kerl, der vor zahlreichen Jahren aus der Stadt flüchten musste. Das ist für den späteren Teil der Story noch wichtig! Ihre Mutter hingegen könnte man an die Wand klatschen! Super Charaktere!

Besonders gut gefallen hat mir der mittlere Part, wo der Handlungsort gewechselt wird und wir uns plötzlich in Palermo befinden. Auch dass es kein Happy End mit Sybilles Ex gab, hat hier genau gepasst!

Die Autorin hat es am Ende super hinbekommen, dass sich alle Handlungsstränge vereinen und sich alles auflöst. Natürlich in Wohlgefallen, damit bin ich als Leserin sehr zufrieden. Dass Matteo doch noch seine leiblichen Eltern findet bzw. überhaupt findet, finde ich zwar etwas weit hergeholt, aber lasse ich mir noch einreden.

Anfangs haben mich zugegebenermaßen die „haselnussbraunen“ Augen ein wenig verwirrt, da sie ja bereits beim Besuch in Maritas Wohnung vorkamen und anschließend bei Matteo. Da dachte ich zuerst, dass es sich auf dem Foto in Maritas Zimmer um Matteo handelte. Aber da wurde ich ja zu einem späteren Zeitpunkt aufgeklärt! J

Noch etwas Besonderes findet ihr bei diesem Buch: Es gibt verschiedene Ausgaben. Die Handlung wird in verschiedene Städte gebettet, die man sich vor dem Kauf als Leser aussuchen kann. Da wäre zB Liebe in Leipzig, Liebe in Würzburg, Liebe in Wien oder Liebe in Hamburg. Es handelt sich um dieselbe Geschichte, allerdings werden besondere Plätze der jeweiligen Städte eingeknüpft. Das hat mir besonders gut gefallen. Ich habe die Wien Ausgabe bekommen, was mich als Österreicherin natürlich sehr freut. Schließlich war ich bereits sehr oft in Wien und kannte somit die meisten Schauplätze der Geschichte. Sie wirkten auch wirklich realistisch und sind gut ausgearbeitet. Außerdem finde ich es immer interessant, wenn ich an Schauplätzen, die ich in Büchern lese, schon wirklich war.

Der Schreibstil ist flüssig und einfach zu lesen. Man kann die Geschichte in einem flutsch durchlesen, wenn man möchte.

Das Cover finde ich wirklich gelungen und ansprechend. Außerdem passt es genau zu der Geschichte. 😉

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