50 Cover – 1 Challenge von Charleens Traumbibliothek

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Charleens Traumbibliothek hat zu einer Cover-Challenge für 2018 aufgerufen und damit meine lieben befreundeten Blogger an dieser Challenge auch bestmöglich vorbereitet teilnehmen können, gibt es hier die ultimative Vorschlagsliste, die die Kolleginnen und Kollegen Katharina Münz, Ava Blum/Bo Leander, Darius Dreiblum, Ira Ebner, Irina Grabow, Karin Seemayer, Katharina Mosel, Sandra Pulletz, Thea Perleth und Thomas Riedel und ich ausgetüftelt haben:

https://katharina-muenz.com/2017/11/12/reblogged-50-cover-1-challenge-von-charleens-traumbibliothek/

In aller Kürze: Es geht darum, passend zu jeder Aufgabe ein Buch zu lesen und zu rezensieren. Für gelöste Aufgaben gibt es gestaffelt Lose, am Ende des Jahres werden Preise verlost – je mehr Bücher ein Blogger rezensiert hat, umso größer seine Chancen.

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Die folgenden Links zu den Leseproben (schließlich sollt ihr wissen, worum es geht und ob der Stil des Buches euch gefallen könnte) kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung:

1, ein Buch mit einem roten Cover.

    Sturm auf Amber (3) – Der Widerstand formiert sich

2, ein Buch mit einem rosa oder lilafarbenen Cover.

   Paragrafen und Prosecco

    
Aus der Zeit gefallen Teil 1

3. ein Buch mit einem blauen oder türkisen Cover.

    Aus der Zeit gefallen 3 erscheint 2018

     Highschool Halloween 1&2

4. ein Buch mit einem grünen Cover.

    Aus der Zeit gefallen 2

   Sturm auf Amber (2) – Die alte Welt zerbricht

5. ein Buch mit einem gelben oder orangen Cover.

    Die 13. Jungfrau

6. ein Buch mit einer Person auf dem Cover.

Weihnachten auf Luxulyan

   Vakouja

7. ein Buch mit zwei Personen auf dem Cover.

   Alpensternküsse

8. ein Buch mit mehr als zwei Personen auf dem Cover.

    Suchen macht mehr Spaß als Finden

9. ein Buch mit einem Tier auf dem Cover.

    Ye Olde Tea Room

10. ein Buch mit einer Pflanze auf dem Cover.

    Alpensternküsse

    Foy und der Ring des Mauren

11.  ein Buch mit einem oder mehreren Büchern auf dem Cover.

    (K)Ein Herz für Buchhändler

12. ein Buch mit einem Gebäude auf dem Cover.

    Walpurgisnacht – Das magische Mal

     Highschool Halloween 1&2

13. ein Buch mit einer Stadt auf dem Cover.

    Höllisches Intermezzo

   Vakouja

14. ein Buch mit einem Gebirge auf dem Cover.

    Alpensternküsse

   Das dunkle Reich

15. ein Buch mit etwas Essbarem auf dem Cover.

   Eine Tüte buntes Glück (erscheint 2018)

16. ein Buch mit etwas Trinkbarem auf dem Cover.

    Ye Olde Tea Room

   Paragrafen und Prosecco

17. ein Buch mit einem Frühlingscover.

    Brennende Träume

18. ein Buch mit einem Sommercover.

   Das deutsche Spiel

19, ein Buch mit einem Herbstcover.

   Das dunkle Reich

    Stonebound1

20. ein Buch mit einem Wintercover.

    Schwalben

     Sallys Weihnachtswunsch

21. ein Buch mit einem Weihnachtscover.

    Weihnachten mit den Padderborns

22. ein Buch mit einem Cover, welches dich an Urlaub erinnert.

   Die Tochter der Toskana

23. ein Buch, auf dessen Cover Wasser zu sehen ist.

    Höllisches Intermezzo

24. ein Buch, auf dessen Cover Feuer zu sehen ist.

    An der Pforte zur Hölle

    Roter Ozean

25. ein Buch, auf dessen Cover ein Fortbewegungsmittel zu sehen ist.

    Höllisches Intermezzo

26. ein Buch mit einer Waffe auf dem Cover.

Falkenherz – Bewährung der Schildmaid

27. ein Buch mit einem Gegenstand auf dem Cover, der aus Metall besteht.

    Cold Britannia

Falkenherz – Bewährung der Schildmaid

28. ein Buch mit einem hölzernen Gegenstand auf dem Cover.

    Walpurgisnacht – Das magische Mal

    Charles Finch: Im Sog des Wahnsinns

29. ein Buch, dessen Cover nur aus einem Schriftzug besteht.

    Vier Mal Frau

30. ein Buch mit einem Cover, das aus nur zwei Farben besteht.

    Weihnachten mit den Padderborns

    Stonebound3 erscheint 2018

31. ein Buch mit einem Cover, das aus mehr als drei Farben besteht.

   Der Dämon

32. ein Buch mit einem Cover, das aus mehr als vier Farben besteht.

    Schwalben

33. ein Buch mit einem Cover, das aus mehr als fünf Farben besteht.

    Walpurgisnacht – Das magische Mal

34. ein Buch, welches nur in schwarz-weiß gehalten ist (ausgenommen der Schriftzug)

   Der Dämon

35. ein Buch mit einem schwarzen Schriftzug.

    Stonebound2

36. ein Buch mit einem roten Schriftzug.

    Weihnachten mit den Padderborns

37. ein Buch mit einem weißen Schriftzug.

     Vier Mal Frau

     Sallys Weihnachtswunsch

38. ein Buch mit einem Kleid auf dem Cover.

   Das deutsche Spiel

39. ein Buch mit einem Schmuckstück (Ring, Kette, etc.) auf dem Cover.

    Foy und der Ring des Mauren

40. ein Buch, auf dessen Cover eine Krone zu sehen ist.

    Zarin Saltan

41. ein Buch, auf dessen Cover ein Edelstein zu sehen ist.

   Sturm auf Amber (1) – Väter und Söhne

42. ein Buch mit einem glänzenden oder funkelnden Cover.

   Longtiantang

    Konfekt mit Zucker-Kuss

43. ein Buch mit einem Cover, auf dem etwas zu sehen ist, was man am Himmel finden kann.

     Highschool Halloween 1&2

   Longtiantang

44. ein Buch mit einem Cover, auf dem etwas zu sehen ist, was man im Wasser finden kann.

    Die Sehnsucht der Albatrosse

45. ein Buch mit einem Cover, auf dem etwas zu sehen ist, was man am Strand finden kann.

    Das Geheimnis des Nordsterns

46. ein Buch mit einem hellen Cover.

    Stonebound1

47. ein Buch mit einem dunklen Cover.

    Jenseits jeden Zweifels

48. ein Buch mit einem Cover, welches deiner Meinung nach jeder gesehen haben sollte.

    Konfekt mit Zucker-Kuss

49. ein Buch mit einem Cover, auf dem mindestens eine Zahl steht.

    Die 13. Jungfrau

50. ein Buch mit einem Schriftstück auf dem Cover.

    Cold Britannia

   Sturm auf Amber (1) – Väter und Söhne

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Blog-Geburtstag!

Hallöchen meine Lieben!

Ich kann es gar nicht fassen: Schon 4 Jahre betreibe ich diesen Blog! Wo ist bloß die Zeit hin?

Damals habe ich den Blog im Zuge einer Fortbildungsveranstaltung erstellt. 🙂

Auf viele weitere Jahre mit euch!

Schönes Wochenende!

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Mein Märchen in „Traumabenteuer“

Hallöchen ihr Lieben!

Frisch geschlüpft ist „Traumabenteuer“ im Sarturia-Verlag. In diesem süßen Märchenbuch findet ihr wieder eine Geschichte von mir: „Flügel für Perpetua.“ Es geht um die Fee Perpetua, die sehnsüchtig darauf wartet, dass sie ihre Flügel bekommt. Dafür muss sie eine bestimmte Aufgabe lösen und wird in die Menschenwelt geschickt. Bei ihrer Ankunft sieht sie ein paar Kinder im Wald, die auf Marienkäferjagd gehen! Für Perpetua ist klar, dass sie die Marienkäfer befreien muss … Wie sie das anstellt und ob ihr das gelingt, könnt ihr in „Traumabenteuer“ nachlesen.

Hier habe ich eine kurze Leseprobe aus meiner Geschichte:

„Flügel für Perpetua“

Es war einmal ein verzaubertes Elfenland, das versteckt von der Menschenwelt lag. Noch nie war es einem Menschen gelungen, in das Reich der Elfen überzutreten. Denn für Menschen waren Elfen unsichtbar. Nur kleine Kinder konnten sie sehen. Manche Kinder, die eine schillernde Elfe erspähten, wollten diese fangen. Andere trauten ihren Augen nicht recht und dachten, sie träumten. Einige Kinder suchten das Gespräch mit der Elfe und erzählten dann ihren Eltern davon, die natürlich nur unglaubwürdig den Kopf schüttelten. Schließlich taten die Erwachsenen Elfen und Feen, sowie alle magischen Wesen, als Hirngespinste ab.

Perpetua war eine sehr kluge, aber tollpatschige Elfe. Da sie noch eine Jungelfe war, besaß sie noch keine Flügel. Die würde sie erst nach der bestandenen Elfenprüfung bekommen. Und darauf wartete Perpetua nun bereits seit geraumer Zeit. All ihre Elfenkolleginnen hatten diese Prüfung schon hinter sich gebracht. Perpetua war die letzte Elfe, die noch drankommen würde. Man wusste nie genau, wann diese Prüfung stattfand. Also musste man allzeit bereit dafür sein. Perpetua war auch wirklich mehr als bereit. Sie hatte sich durch alle dicken Wälzer gelesen, die es in der Elfenbibliothek gab und in der Elfenschule hat sie sich hervorragend angestellt. Zumindest, was das Wissen betraf. Denn in der Praxis benahm sich Perpetua oft zu ungeschickt. Einmal musste sogar die Elfenfeuerwehr anrücken, da sie im Schullabor einen Versuch vorzeigen musste, der gewaltig daneben ging. Dabei hatte sie sich damals bloß verlesen. Sie nahm aus Versehen eine Flüssigkeit, die sich mit dem Gemisch zu einer riesigen Rauchwolke vermengte. Seitdem waren ihre Lehrer etwas vorsichtiger mit ihr umgegangen und prüften die Anweisungen genau, die sie Perpetua übertrugen. Sie waren sich einig, dass Perpetua einfach noch mehr Übung bräuchte, als die übrigen Jungelfen. So gaben sie Perpetua die Aufgabe, alle Heilpflanzen im Elfenreich zu protokollieren und eine Reihe von heilenden Arzneien daraus zu fertigen. Perpetua dachte sich zuerst, dass dies ihre große Abschlussprüfung wäre. Sie machte sich emsig an die Arbeit. Der Gedanke an ihre Flügel trieb sie voran. Sie nahm von jeder Heilpflanze eine Probe mit in das Elfenlabor und notierte sich alle wichtigen Fakten. In den Medizinbüchern schlug sie nach der jeweiligen Wirkung nach, las sich ein und versuchte dann, eigene Heiltees oder Cremes herzustellen. Bei vielen Tinkturen hatte sie Glück, jedoch gelang ihr das richtige Rezept oft nicht auf Anhieb. Doch das tägliche Forschen half ihr und sie stellte sich immer besser an.

Als sie nach einigen Wochen ihre Arbeit fertig hatte, musste Perpetua vor den großen Elfenrat treten. Ihre Werke wurden begutachtet und geprüft. Der Rat schien sehr angetan und zufrieden mit ihr zu sein. Perpetua stand im Kreis und blickte die Mitglieder des Elfenrates an. In den meisten Gesichtern sah sie ein Lächeln, sie erntete aufmunternde Blicke. Ihr Herz begann schneller zu klopfen. Sie war sich sicher, dass sie die Elfenprüfung positiv abgeschlossen hatte und nun endlich ihre Flügel bekommen würde. Beinahe glaubte sie, sich verhört zu haben, als der Höchste der Elfen zu ihr sprach.

„Liebe Perpetua, wir sind außerordentlich stolz auf deine Leistungen mit den heilenden Essenzen. Doch war dies noch nicht deine finale Prüfung, um die Elfenflügel zu bekommen. Vorerst werden wir dich noch in die Menschenwelt schicken, wo du verschiedene Aufgaben erledigen musst.“

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„Aus der Zeit gefallen 2“ – Protagonisteninterview mit Thórsteinn

„Aus der Zeit gefallen 2“ von Katharina Münz – Protagonisteninterview Thórsteinn

Zur Releaseparty kommst du hier!

S: Jetzt stehe ich hier direkt auf der Baustelle von Thórsteinns Grundstück. Die Baupläne und das 3D Modell durfte ich ja bereits begutachten. Was soll ich sagen? Mich hat es beinahe umgeworfen. Jetzt bin ich natürlich gespannt, wie es hier zugeht. Ganz schön laut, muss ich sagen. Da rollt auch schon ein Bagger an. Huch! Schnell hüpfe ich einen guten Meter zur Seite.

Wo steckt Thórsteinn überhaupt? *blickt sich suchend um* Ah, da kommt er festen Schrittes anmarschiert. Wow, was für ein Bild von einem Mann. Einem nordischen natürlich. *schwärmt*

T:  rückt den Schild seiner Baseballkappe zurecht und grinst. Ahh. „Du musst Sandra sein. Katharina, die über mich eine Saga verfasst, hat mir schon von dir berichtet.“

S: Ja, hallo auch! Freut mich, dass du Zeit hast.

T:  „Varkunn!“ Er schüttelt mir die Hand. „Verzeih meine Verspätung. Bei vielen Festen kam ich viel zu spät, und viel zu früh bei einigen; getrunken war dann das Bier oder noch nicht aufgetischt: Die rechte Zeit trifft nur der, der erwartet wird.“ Er lächelt, und die Grübchen in seinen Wangen lassen meine Knie ganz weich werden. „Ich hoffe, du hegst keinen Groll auf mich?“

S: Nein, ich warte noch nicht lange.

T: „Das freut mich doch zu hören.“ Sein silbriger Salbeiblick scheint mich von oben nach unten abzuscannen. „Fühlst du dich bereit? Das Gelände ist ein wenig unwegsam von all den modernen Gerätschaften, die zum Einsatz gebracht werden.“

S: Oh … Ich habe extra derbe Boots dafür angezogen. Ich weiß ja, wie es auf Baustellen so zugeht.

  • Wir beiden schlendern über die Baustelle und T. erklärt einiges über sein Bauvorhaben –

T: „… wahrlich ein Glücksrabe.“ Er grinst mich verschmitzt an. „Der Baumeister verstand auf der Stelle mein Begehr: Einen Allraum, in dem sich das gesamte Leben abspielt, zu verbinden mit der Ungestörtheit abgeschiedener Schlafräume, die ich in jüngster Zeit zu schätzen lernte!“

S: Sag mal, wie kamst du auf die Idee, dir ein Haus bauen zu lassen? Du lebst doch allein, oder?

T: Bekommt einen ernsten Gesichtsausdruck. „Ja, du bist tödlich richtig. Ich leben allein auf der Gryllteiste.“

S: Verstehe. Ein eigenes Haus zu besitzen hat natürlich was. Aber denkst du insgeheim schon an Familienplanung? (hoffe, dass ich jetzt nicht ins Fettnäpfchen trete oder der liebe Kerl sauer wird)

T: „Familie? Freilich!“ Er runzelt die Stirn, als hätte ich etwas ziemlich Dummes gesagt. „Am besten ist’s einen Sohn zu haben, auch wenn er spät geboren ward, selbst nach des Vaters Tod; selten sind Runensteine entlang der Strecke aufstellt – außer durch Verwandte für Verwandte.“

S: Datest du eigentlich viele Frauen?

T: „Daten?“ Er lacht ein leises Schnauben. „An diese Ausdrucksweise werde ich mich nie gewöhnen! Nein, ich date mich nicht mit vielen Frauen!“

S: Aber man kann durchaus sagen, dass dir die Frauenwelt zu Füßen liegt, oder?

T: „Falls du diesen Umstand daran festmachen möchtest, wie viele wild kreischende Küken mich verfolgen, um ein Selfie mit mir zu machen oder meinen Namenszug auf ihrem Top … Ja, dann kann man das durchaus so sehen.“

S: Hast du Charlotte in letzter Zeit mal getroffen?

T: „Du bist recht forsch in deinen Fragestellungen, kann das sein?“ Thórsteinns Mundwinkel zucken. „Und wenn es sich so verhielte …?“

S: Wünschst du dir manchmal, euer erstes Treffen wäre anders verlaufen?

T: „Was getan wurde, kann nicht ungeschehen gemacht werden. Die Vergangenheit ist verronnen, die Zukunft ist unausgesprochen – der einzige Augenblick, den wir gestalten können, ist jetzt. Das hat das Leben mich gelehrt.“

S: Erzähl doch mal, was sich bei dir seit eurer Trennung alles verändert hat …

T: „Oh, nahebei alles!“ Er gibt ein überaus ansteckendes Lachen von sich. „Aber sag: Wäre es nicht überhastet, dies an dieser Stelle auszuplaudern? Wenn mich nicht alles täuscht, so folgst du doch der Saga, die Katharina über mich verfasst – da gibt es all das zu lesen!“

S: Puh, ja, du hast recht! … Und du hast einfach so beschlossen, hier in der Stadt zu bleiben? Hat es dich nirgendwo andershin gezogen? Oder zurück in dein Heimatland?

T: „Letzteres wäre wohl schwerlich möglich.“ Er schnaubt, und sein Ausdruck wechselt ins Melancholische. „Zudem dort niemand auf mich warten würde …“

S: Ich freue mich auf jeden Fall, dass du uns erhalten bleibst. Und bin sehr gespannt, wie es dir in der Zukunft ergehen wird. Halte uns doch bitte auf dem Laufenden!

T: „Aber gerne doch! Soweit ich weiß, schreibt Katharina schon fleißig weiter. Wobei …“ Er beugt sich in verschwörerischer Geste zu mir. „… sie sich unentwegt beklagt, weil sie derart viel über das zeitgenössische Segeln recherchieren muss. Tja, was soll ich da sagen? Was glaubt sie, wie es mir erging?“

S: Fleißige Katharina! – Vielen Dank, dass du so kurzfristig für mich Zeit gefunden hast.

T: Zieht sein Smartphone aus der Hosentasche, legt den Finger auf die Lippen und hält es sich ans Ohr, nachdem er auf „Annehmen“ getippt hat. „Ahh? Bist du das? Ja, ich glaube, ich bin inzwischen hier fertig geworden …“ Mit einem fragenden Nicken sieht er mich an, ich hebe die Hand zum Abschiedsgruß und gewinne Abstand, um die Privatsphäre zu wahren …

S: Wer da wohl am Telefon war? Wir drücken die Daumen, dass die Richtige anrief!

Hier kommt ihr direkt zum Buch!

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„Aus der Zeit gefallen 2“ – Interview mit dem Architekten aus dem Buch

Interview mit Morten Jungfrantz – „Aus der Zeit gefallen 2“

Sandra: Heute bin ich sehr aufgeregt, denn ich treffe im Auftrag für die Releaseparty von „Aus der Zeit gefallen 2“ einen supercoolen Architekten, der eine ganz spezielles Haus für Thórsteinn entworfen hat. Er trägt den lustigen Namen Morten Jungfrantz. Gleich bin ich bei seinem Büro angelangt, wo wir uns treffen wollen. Ah, das da vorne muss es sein.

Ich betrete das Gebäude und sehe mich neugierig um. Ziemlich modern das Ganze. Und hell! Ah, da vorne sitzt die Empfangsdame.

Sandra: „Hallo! Ich suche Herrn Jungfrantz.“

Empfangsdame: „Haben Sie denn einen Termin?“

Sandra: „Natürlich! Ich habe ihn gestern via Telefon kontaktiert und er meinte, heute gegen 11 hat er für mich Zeit.“

Empfangsdame: „Na gut, ich frage mal nach.“ Sie erhebt sich, zieht ihren superengen Rock zurecht, stöckelt zu der Tür drei Meter hinter ihrem Tisch, klopft und verschwindet dahinter.

Sandra: Puh, ich hoffe, er hat wirklich Zeit für mich. Am Telefon klang er zwar nett, aber was heißt das schon … Ich krame mal nach Stift und Papier ….

Oh, die Empfangstussi stöckelt schon wieder zurück und weist mit genervtem Gesichtsausdruck auf die offenstehende Tür.

„Danke.“ Vorsichtig bewege ich mich dorthin und spähe in den lichtdurchfluteten Raum. Hinter dem Schreibtisch sitzt ein attraktiver Kerl, der wohl so in meinem Alter sein muss. Sofort bemerkt er mein Erscheinen, lächelt und steht auf.

„Moin-moin, Verehrteste!“, begrüßt er mich.

„Hallo“, erwidere ich schüchterner als beabsichtigt. Ich schlucke erstmal kräftig. Mit so einem Typ von Mann hätte ich nicht gerechnet. Hipsterbart und Männerdutt lassen meine Knie ganz kurz weich werden, aber ich gebe mir innerlich einen Ruck. „Danke, dass Sie mich heute empfangen!“

Architekt: „Lass uns gleich beim Du bleiben“, meint er. „Ich bin Morten.“

Sandra: „Oh … gerne.“ Ich grinse ihn breit an. „Sandra.“

Architekt: „Ehrlich gesagt: Entschuldige bitte, dass ich dich eben so angestarrt habe. Aber du erinnerst mich ein bisschen an die Begleiterin eines Kunden, für den ich gerade ein ganz außergewöhnliches Anwesen am Südufer der Schlei erstellt habe.“

Sandra: „Genau. Ich habe schon so einiges darüber gehört.“

Architekt: Lässig lehnt er sich an seinen Schreibtisch und bietet mir einen Stuhl an.

„Ach ja? Schreibst du wirklich nur für einen Internet-Blog oder hat die Konkurrenz um den Schleswig-Holsteiner Innovations-Baupreis dich ausgesendet hat, um irgendwelche vorgeblichen Kritikpunkte auszugraben? Sag schon, was hast du gehört?“

Sandra – fühlt sich überrumpelt. „Äh … Nur positives!“ Stammelt rum, macht eine Pause.

Architekt: „Ja, es gibt ja auch nur Positives zu berichten. Das wird ein Crossover, wie es die Architekturwelt noch nie gesehen hat!“

Sandra nickt. „So ist es. Vielleicht kannst du mir ein bisschen darüber erzählen? Welches Baumaterial wurde verwendet?

Architekt: „Genau das ist der Witz: Klassischer Holzbau und Reeteindeckung, wie man es von den traditionellen skandinavischen Bauten kennt – gepaart mit großen Glasflächen auf die Schlei hinaus und einem gläsernen Kubus als Eingangsbereich.“

Sandra: „Klingt etwas ungewöhnlich …“

Architekt: „Ja, natürlich ist das ungewöhnlich – wer das Gewöhnliche sucht, möge sich in den Musterhaussiedlungen der Fertighausanbieter eine Hütte von der Stange kaufen. Ich hingegen bin ein Künstler! In meinem Büro wird jedes Haus individuell nach den Wünschen und Vorlieben des Bauherrn geplant, dafür verbürge ich mich! Jawoll!“

Sandra: „Wieviel Platz gibt es denn im Haus?“ Insgeheim denkt sie darüber nach, ob Thórsteinn beabsichtigt, dort alleine zu wohnen oder hat er vor, eine Familie zu gründen? Je größer das Haus, desto wahrscheinlicher wäre das, oder?

Architekt: „Nun, da gibt es einmal den Allraum mit offener Küche, Ess- und Wohnbereich, der sich auf ungefähr 120 Quadratmetern erstreckt. Seitlich daran sind die sechs individuellen Zimmer angedockt, die sich dank privater Nassbereiche sowohl als Schlaf-, Gäste-, Arbeits- und Kinderzimmer eignen.“

Sandra: „Was, doch so viel Platz?“

Architekt: „Ja natürlich. Ich meine – der Auftraggeber ist eine Person des öffentlichen Lebens, da ist eine gewisse repräsentative Wirkung natürlich notwendig.“ Er schiebt seinen Dutt zurecht und verzieht das Gesicht. „Auch wenn dieser Effekt durch die Einzäunung zum Schutze der Katzen, auf die der Bauherr bestanden hat, deutlich leidet“, nuschelt er in seinen Hipsterbart hinein.

Sandra: „Ich habe gehört, dass das Haus wie eine Mischung aus modernem Bau und Wikingerhaus aussieht ….“

Architekt: „Ja, genau. Du bist gut informiert!“

Sandra: „Cool. Gibt es schon Baupläne? Und darf ich einen Blick darauf werfen?“

Architekt: „Aber gerne doch.“ Er zeigt hinter sich. „Stolz, wie ich bin, habe ich die Ansichten, Schnitte und Grundrisse aufziehen und aufhängen lassen. Kommt gut, nicht?“

Sandra: „Puh, ich bin beeindruckt. Der Stil gefällt mir wirklich gut. … Ich habe noch eine Information bekommen.“

Architekt: „… dass wir hier mit modernster Technik arbeiten? Ja, durchaus, aber der altmodische Look von Blaupausen passt außerordentlich gut zum Thema des Hauses.“

Sandra: „Ich meine die besagte 3D Brille. Ist es vielleicht irgendwie möglich, dass ich sie aufsetzen darf?“

Architekt: „Ach so, du meinst unser besonderes Hilfsmittel! Sag das doch gleich!“

Er geht um seinen Schreibtisch herum und öffnet eine Schublade. Daraus holt er die besagte Brille.

Sandra: „Wow, sieht ja interessant aus das Ding. Und die Brille hast auch du entworfen?“

Architekt: „Direkt entworfen nicht, aber ich habe während des Studiums an einem interdisziplinären Projekt in Verbindung mit einem Software-Giganten teilgenommen und naja, man kann schon sagen, dass die ein oder andere Anregung von mir in die Produktentwicklung eingeflossen ist.“

Sandra: „Du bist ja ein Genie!“

Er hilft mir, die Brille richtig aufzusetzen und platziert mich so, dass ich richtig stehe, um das Haus zu sehen.

Sandra: „Woooow, das sieht ja aus, als würde es direkt vor mir stehen!“

Architekt: „Genau das soll auch der Effekt sein. Nicht nur von außen, sondern auch das Innere des Hauses ausgiebig zu testen, damit es den Nutzeransprüchen bestmöglich gerecht wird!“

Sandra: „Bin baff. Am liebsten würde ich nun sofort hineingehen und mich umsehen. Erzähl mal was dazu.“

Architekt: „Wie gesagt, gehe einfach auf den gläsernen Eingangsbereich zu, dann öffnen sich die virtuellen Türen vor dir und du kannst drinnen umherspazieren. Komm, lass uns das mal in Ruhe ausprobieren …« Er schiebt mich am Ellenbogen an, und sobald ich einen Schritt mache, fliege ich förmlich auf das Haus zu und hinein.

Drinnen ist es genauso: Egal, wohin ich meinen Kopf wende, ich sehe das vollständig eingerichtete Innere aus allen Blickwinkeln und kann es scheinbar durchschreiten.

Sandra: „Ich hoffe, bald das Haus in der Realität begutachten zu können. Wann wird es ca fertig sein?“

Architekt: „Wenn alles klappt, schon in weniger als drei Monaten. Es handelt sich ja um in der Halle einer Zimmereifirma bereits vorgefertigte Teile, die an Ort und Stelle nur noch zusammengefügt werden!“

Sandra: „So schnell schon!!! Also doch ein Fertighaus?“

Architekt: „Ja – und nein! Denn im Gegensatz zum Fertighaus sind alle Teile dieses Hauses absolut individuell entworfen! Nur die Technik des Zusammenbaus, ja, da gibt es Ähnlichkeiten.“

Mein Gegenüber nimmt mir die Brille ab und verstaut diese gut.

Sandra: „Vielen Dank für diese einmalige Sicht. Ich glaube, wenn ich ein Haus bauen möchte, wende ich mich an dich.“

Architekt (reicht mir einen Flyer): „Sehr gerne!“

Sandra: „Bis bald dann!“

Architekt: „Nun ja, auch nicht allzu bald …“ Er zeigt auf einen Papierstoß auf seinem Schreibtisch und grinst. „Hier stapeln sich schon die Anfragen.“

Hier kommt ihr zum Buch!

 

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„Aus der Zeit gefallen 2“ gibt es ab dem 7.11.

Hallöchen ihr Lieben!

Am 7. November erscheint „Aus der Zeit gefallen 2“ von meiner lieben Kollegin Katharina Münz! Wenn das kein Grund zum Feiern ist!!!

Es gibt auf FB eine Releaseparty! Kommt vorbei und feiert mit.

Ach, und wenn ihr es schon nicht mehr erwarten könnt: Das eBook könnt ihr hier vorbestellen und das TB ist bereits da erhältlich! Wooohooo!

Wer noch schnell Teil 1 lesen will, kann ihn hier kaufen 😉

Ich habe das Buch auch schon vorgestellt. Klick!

Im Zuge der Releaseparty gibt es von mir wieder einige Beiträge zum Buch! Seid gespannt! 🙂

 

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Gratis eBook „Vegan“

Hallöchen ihr Lieben!

Heute gibt es mal was ganz anderes von mir zu berichten! Und zwar gibt es seit kurzem das gratis eBook „Vegan“. Es ist eine Geschichten/Gedichte Sammlung, herausgegeben von Christian von Kamp und von mir findet ihr eine süße Kurzgeschichte darin. Vielleicht mögt ihr es euch ja laden? – Auf jeden Fall müsst ihr kein Veganer sein, um es zu lesen 😉 :D:D:D

Hier gelangt ihr zum Buch-Download!

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